Aktionstage 2017:
3. Oktober in Kalkar + 7. Oktober in Essen

Demonstration in Kalkar eine bunte, stimmige Aktion gegen Krieg und Rüstung:

"Wir wollen keine Kriegsführungszentralen von NATO und Bundeswehr am Niederrhein" Mit dieser zentralen Botschaft demonstrierten am 3. Oktober friedensbewegte Menschen von Rhein und Ruhr in Kalkar. Ein bunter Demonstrationszug bewegte sich von der "von-Seydlitz"-Kaserne zum Marktplatz von Kalkar. Vor der Kaserne war nach der Rede von Falk Mikosch, Landessprecher der VVN.BdA NRW ein Kranz für die umgekommenen Kriegsflüchtlinge niedergelegt worden. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz verwies die Geschäftsführerin der DGB Niederrhein, Angelika Wagner auf die sozialen Probleme unseres Landes und das dort das Geld, das die Bundesregierung für eine Erhöhung des Militärhaushaltes vorgesehen habe, deutlich besser aufgehoben wäre. Tobias Pflüger, langjähriger Friedensaktivist und frischgebackener Bundestagsabgeordneter der LINKEN machte deutlich, das in Kalkar/Uedem alle Einrichtung zur Koordinierung von Luftkriegseinsätzen der NATO und der Bundeswehr vorhanden wären. Gerne würden die Militärs solche Einrichtungen in ländlichen Gegenden einrichten, um Proteste klein zu halten. Deshalb sei es wichtig, genau dort zu demonstrieren. Zum Abschluss der Kundgebung ließen die TeilnehmerInnen 500 Friedensluftballons aufsteigen, um eine Friedensbotschaft vom Niederrhein über das Land fliegen zu lassen.

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Mehr Fotos unter https://photos.app.goo.gl/a6DrtEhftQM4TAOt2

und r-mediabase

Das Neue Deutschland berichtet bundesweit: "Hunderte demonstrierten..."

auch die Süddeutsche:  Friedensdemo in Kalkar

und die Junge Welt: Aktionen d. Friedensbewegung

Hier die Rede von Tobias Pflüger:

und hier die von Angelika Wagner:

Hier die Rede von VVN-Landessprecher Falk Mikosch im Wortlaut

und hier im Videomitschnitt:

Mehr Infos zu Kalkar und anderen Militärstandorten am Niederrhein findet man in dieser kleinen Broschüre der DFG-VK NRW...

 


 

Noch wenige Tage bis zur Demonstration in Kalkar am 3. Oktober! Neben drei interessanten RednerInnen - Tobias Pflüger (IMI/Die LINKE), Angelika Wagner (DGB) und Falk Mikosch (VVN-BdA) - und toller Musik von Joel Handley erwarten die TeilnehmerInnen noch zwei weitere Höhepunkte: Zum Beginn legen wir vor der von Sedlitz-Kaseren einen Kranz zur Erinnerung an die auf ihrem Weg in die ersehnte Sicherheit umgekommenen Kriegsflüchtlinge nieder. Wir wollen den Zusammenhang zwischen der auch in Kalkar betriebenen Kriegspolitik und der Fluchtbewegung deutlich machen.

IMG_3317Das Ende der Abschlusskundgebung bildet dann unsere Ballonaktion: Mit Hilfe der Teilnehmerinnen wollen wir 500 Ballons mit Friedenswünschen und -forderungen starten lassen die die Botschaft übers Land tragen: Wir wollen keine Kriegsführungszentren am Niederhien, wir wollen einen freidlcihen, zivilen Niderhein!

Also, kommt am 3. Oktober nach Kalkar, lasst uns auch nach den schlimmen Wahlergebnissen ein zeichen setzen gegen Krieg und Militär, für Frieden und Abrüstung!


 

Krieg und Terror beherrschen heute das Leben in vielen Regionen der Welt. Waffen aus Deutschland kommen in allen Kriegen zum Einsatz. Gemeinsam mit den USA und anderen NATO-Staaten ist Deutschland wesentliche Kraft in Kriegen wie in Syrien, Mali, Irak und immer noch Afghanistan. Eine Folge davon ist der weltweite Terror, auch in Deutschland. Die zunehmenden Spannungen zwischen der NATO und Russland bergen die Gefahr eines neuen großen Krieges in Europa. Beide Seiten drohen sogar mit dem Einsatz von Atomwaffen.

Die NATO-Staaten wollen weiter aufrüsten und zukünftig zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung und Militär ausgeben.
Wussten Sie, dass sich in Kalkar am Niederrhein eines der wichtigsten Zentren der Kriegsführung mit mehreren bedeutenden Militäreinrichtungen der Bundeswehr und der NATO befindet, darunter Leitzentralen und Kriegs-Infrastruktur für den Hightech-Krieg?
Wussten Sie, dass in der Kaserne in Kalkar außerdem eine NATO Strategieschmiede für den Krieg im 21. Jahrhundert untergebracht ist? Im Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) entwickeln die Militärs Pläne zur Kriegsführung mit konventionellen und nuklearen Waffen. Erneut findet die Jahrestagung des JAPCC in Essen statt. Dort soll vom 10. bis 12. Oktober über die Rolle der Luftstreitkräfte bei der „Abschreckung“ beraten werden.

Wir rufen auf zu Aktionstagen mit Demonstrationen in Kalkar und Essen! (Der komplette  Aufruf 2017 )

Wir wirken auf der Grundlage einen humanitären Weltbildes, des Respekts vor allen Menschen, aus welchen Ländern sie auch stammen, der Völkerverständigung sowie der Ablehnung von Rassismus und Antisemitismus. Neue und alte Rechte, Mitglieder und Anhänger von Parteien wie AfD, Deutsche Mitte u.ä. sowie Fans von rechten Online-Portalen wie "Kopp-online", "Wissensmanufaktur", "Unabhängige Nachrichten" u.a. sind nicht Bestandteil unserer Demonstration.

Für alle, die im letzten Jahr nicht dabei sein konnten hier ein kleiner Rückblick auf die Demonstration 2016:

Der WDR berichtete:
Demonstration gegen Luftwaffen-Zentrale in Kalkar

 

Die Rede von Andreas Zumach in Kalkar

Hier die Rede von Felix Oekentorp (Landessprecher der DFG-VK NRW) vor der Von-Seydlitz-Kaserne als PDF: Rede Felix Oekentorp

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Bilder von der Demonstration in Kalkar und der Kundgebung in Essen
auf r-mediabase

 


Für alle, die im letzten Jahr nicht dabei sein konnten hier noch einmal die Hauptreden der Demonstration 2015:

 Sahra Wagenknecht
(MdB DIE LINKE) und


Roland Vogt
(Konversionsexperte, B90 / Die Grünen)


Stefan Brackertz
(Arbeitskreis Zivilklausel Uni Köln)

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Bilder von der Demonstration und Menschenkette
auf r-mediabase

und hier.....

 

 

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Aktionstage gegen die
Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale und die NATO-Kriegstagung 

in Kalkar  
03. Oktober 2017,
11:30 Uhr
und Essen,
07. Oktober 2017,
11:55 Uhr

Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt im Rheinland!

RednerInnen: Tobias Pflüger (Vorstandsmitglied IMI und die LINKE), Niema Movassat (MdB die LINKE) u.a.

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